Kommission für Wissenschaft und Technik

»Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das alte überflüssig machen.«
— R. Buckminster Fuller

Die Kommission für technische und wissenschaftliche Entwicklung ist ein Nebenorgan des Wirtschafts- und Sozialrats, einem der sechs Hauptorgane der Vereinten Nationen. Die Kommission ist das wichtigste Forum der Vereinten Nationen für die zwischenstaatliche Zusammenarbeit und dem Dialog in wissenschaftlichen und technischen Fragen. Der Schwerpunkt liegt darauf, den Mitgliedstaaten dabei zu helfen, ihre Entwicklung durch Untersuchung, Kapazitätsaufbau und technische Unterstützung zu erfüllen. Dafür ist es von zentralem Interesse ein internationales Verständnis für spezifische wissenschaftliche und technische Terminologien aufzubauen. Des Weiteren ist es eine wichtige Aufgabe der Kommission die UN Vollversammlung und ECOSO auf höchstem wissenschaftlichem Niveau zu beraten und Regierungen Richtlinien für den Umgang mit technischen und wissenschaftlichen Mitteln und Methoden zu geben.


Themen


Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz, Big Data und Vernetzung haben die vierte industrielle Revolution eingeleitet. Sie beeinflussen unser Leben auf allen Ebenen. Wo Fortschritt ist, entstehen jedoch auch Herausforderungen für die Politik.

Die Kommission für Wissenschaft und Technik befasst sich im Zuge dessen mit den folgenden drei Fragestellungen: Wie kann künstliche Intelligenz beim Erhalt von internationalem Frieden und Sicherheit helfen? Wo sind die Grenzen ihres Einsatzes? Welche technischen Maßnahmen könnten bei der Prävention von Pandemien helfen? Wie kann man der Gefahr durch Weltraumschrott durch Projekte wie Starlink künftig begegnen? Wenn du Lust hast, vor dem Hintergrund der verschiedenen Technikstandards und -strategien innerhalb der UN, den technischen Fortschritt der Menschheit von der politischen Seite aus zu ergänzen und zu unterstützen, bist du hier genau richtig.

 

Verringerung des Weltraumschrotts

Eine Vielzahl von heute unverzichtbaren Technologien basiert darauf, dass die Menschheit Satelliten in die Erdumlaufbahn freisetzt. Nach dem Ende ihrer Lebensdauer werden diese jedoch nicht wie andere Technik aus dem Verkehr gezogen und verschrottet, sondern verbleiben im Erdorbit, sofern sie nicht in der Atmosphäre verglühen. Hinzu kommen Satelliten, die gezielt von Staaten zur Abschreckung abgeschossen werden. Dabei bewegen sich die Trümmer mit hohen Geschwindigkeiten fort und richten großen Schaden an allem an, mit dem sie kollidieren. Sie stellen deshalb für alle aktiven Satelliten, Raumschiffe und Raumstationen eine permanente Gefahr dar. Jede weitere Erzeugung von Schrott vergrößert diese Gefahr weiter. Gerade die stark anwachsende Zahl an Flugobjekten im Erdorbit durch verschiedene geplante Satellitennetzwerke leistet ihren Beitrag dazu.

Wie können die Staaten künftig die Gefahren von Weltraumschrott reduzieren?

 

Verbesserung der internationalen Pandemie-Prävention

Die vergangenen drei Jahre wurden maßgeblich von der Corona-Pandemie bestimmt. Diese rief weltweite Einschränkungen des öffentlichen Lebens hervor wie kein anderes Ereignis in den letzten Jahren. Kaum jemand hätte vorher mit einer solchen Krankheit gerechnet, jedoch warnten und warnen Experten seit Jahren vor einer solchen Pandemie. Denn das immer weitere Vordringen der Menschheit in bisher unberührte Natur erhöht die Wahrscheinlichkeit von Zoonosen, also Tier-Mensch-Übertragungen. Hinzu kommt, dass sich Krankheiten durch einen höheren Globalisierungsgrad heutzutage besser ausbreiten können als früher.

Welche Lehren sollte die Menschheit also aus der Covid-19-Pandemie ziehen? Wie können wir uns künftig besser gegen Krisen solcher Art wappnen?