Kommission für Wissenschaft, Umwelt und Technik
Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das alte überflüssig machen.
— R. Buckminster Fuller
Die Kommission für technische und wissenschaftliche Entwicklung ist ein Nebenorgan des Wirtschafts- und Sozialrats, einem der sechs Hauptorgane der Vereinten Nationen. Die Kommission ist das wichtigste Forum der Vereinten Nationen für die zwischenstaatliche Zusammenarbeit und dem Dialog in wissenschaftlichen und technischen Fragen. Der Schwerpunkt liegt darauf, den Mitgliedstaaten dabei zu helfen, ihre Entwicklung durch Untersuchung, Kapazitätsaufbau und technische Unterstützung zu erfüllen. Dafür ist es von zentralem Interesse ein internationales Verständnis für spezifische wissenschaftliche und technische Terminologien aufzubauen. Des Weiteren ist es eine wichtige Aufgabe der Kommission die UN Vollversammlung und ECOSO auf höchstem wissenschaftlichem Niveau zu beraten und Regierungen Richtlinien für den Umgang mit technischen und wissenschaftlichen Mitteln und Methoden zu geben.
Themen
Künstliche Intelligenz
Im letzten Jahrzehnt hat die Forschung unglaubliche Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz gemacht. KI ist nun ein fester Bestandteil fast jeder Branche unseres Lebens, sei es Medizin, die Autoindustrie, Personalmanagement oder auch die Forschung selbst.
KI steigert die Effizienz jeglicher Systeme, jedoch löst es auch diverse Vorbehalte bei vielen Schichten der Bevölkerung aus.
Ein umstrittner Bereich ist die Kontrolle militärischer Objekte durch KI, was bei vielen Sicherheitsbedenken auslöst. Staaten klagen gegen Tech-Konzerne mit gravierenden Bedenken bezüglich des Datenschutzes der Internet Nutzer.
Wenn es um rein kulturelle Probleme geht, wird das moralisch-ethische Handeln der KI-Systeme in Bereichen der Arbeit mit Menschen oft in Frage gestellt. Auch KI in kreativen Berufen wird von dem kreativen Fachpersonal als eine große Gefahr der kulturellen und künstlerischen Entwicklung der gesamten Menschheit gesehen.
All diese Anliegen sind nur ein Bruchteil der gesamten Sorgen, die das Thema KI umzingeln.
Die künstliche Intelligenz ist die Avantgarde der Forschung und die Zukunft der Technik. Jedoch muss die Weltgemeinschaft auch die Ängste der Bevölkerung berücksichtigen, um eine sichere und effiziente Integration von künstlicher Intelligenz zu gewährleisten. Wie kann dies geschehen? Welche Probleme sind tatsächlich gravierend und gefährlich? Wie kann KI in Staaten weltweit sicher verankert werden, um der Lösung verschiedenster Probleme, wie Hunger und Energieknappheit, beizutragen?
Ausbau digitaler Infrastruktur in Entwicklungsländern
Digitale Infrastruktur ist eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung, soziale Teilhabe und den Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Information. Dennoch bestehen weltweit erhebliche Unterschiede in der Verfügbarkeit und Qualität digitaler Technologien. Besonders in Entwicklungsländern fehlt es häufig an stabilem Internetzugang, leistungsfähigen Netzen und der notwendigen technischen Ausstattung.
Der Ausbau digitaler Infrastruktur bietet die Chance, diese digitale Kluft zu verringern und neue Entwicklungswege zu eröffnen. Gleichzeitig stellt er Staaten und internationale Akteure vor Herausforderungen wie hohe Investitionskosten, unzureichende Stromversorgung, fehlende Fachkräfte und ungleiche regionale Entwicklung. Eine gezielte, nachhaltige und inklusive Digitalstrategie ist daher entscheidend, um langfristige Wirkung zu erzielen und digitale Teilhabe für alle zu ermöglichen.
Ausschussvorsitzende
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Maria Bondar
Heyyy
ich bin Maria, Schülerin der Q1 am Friedrich-Ebert-Gymnasium in Bonn. Ich bin 18 Jahre alt und jetzt schon zum dritten mal bei SPUN, zum zweiten mal als AV.
Außer spun war ich sehr aktiv bei MEP Deutschland. Für nrw war ich bei dem nationalen MEP in Berlin und später auch als Deligierte von Deutschland bei dem gesamteuropäischen MEP in Athen.
Als Hobbys habe ich Volleyball und Ballett. Ich interessiere mich auch für Kunst, Mode und Musik. Generell rede ich immer gerne mit, meistens hat man ja in allen Themen etwas gemeinsames :)))
Ich freue mich auf die Sitzungswoche und alle in der Kommission für WUT – je mehr Diskussionen desto besser!
Wir sehen uns im Sommer in Bonn :D
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Brian Zimmermann
Hallo,
mein Name ist Brian, 17 Jahre und komme aus Neuss. Ich besuche das Nelly-Sachs Gymnasium, wo ich in der 11. Klasse bin.
Ich habe bisher ein paar Erfahrungen mit Planspielen dieser Art mit der Teilnahme an Model United Nations in Deutschland sowie den Niederlanden gesammelt.
Dieses Jahr werde ich mit Maria den WUT Ausschuss leiten wo wir uns mit dem Ausbau digitaler Infrastruktur in Entwicklungsländern und internationaler Regulation von KI befassen.
Ich bin sehr gespannt auf die lustige Zeit und heißen Debatten mit euch, und hoffe, dass wir durchdachte Resolutionen zustande bringen.
Ich freue mich, wenn wir uns im Juni kennenlernen dürfen und wünsche euch bis dahin alles Gute.
Wir sehen uns in Bonn
LG
Brian

