Kommission für Recht und Ethik
Die Kommission für Recht und Ethik umfasst ein vielfältiges Spektrum an Themen, da die Weltpolitik nicht wenige ethische Fragestellungen beinhaltet. Die Delegierten dieser Kommission sind daher aufgerufen, sich mit der Begründbarkeit und Bewertung menschlichen Handels hinsichtlich ihrer Moralität auseinanderzusetzen. Daraus folgend sollen Empfehlungen für andere Institutionen als Handlungsgrundlage für deren Lösungsfindung abgegeben werden.
Aufgrund neuer Technologien und Errungenschaften der Wissenschaft, ist es der Menschheit möglich Lösungen auf Probleme zu finden, die zuvor schwer anzugehen waren. Diese Lösungen sind teilweise aber sehr kontrovers bezüglich ihrer ethischen Korrektheit. Auch wird durch das moderne Zeitalter der Begriff der Ethik als solcher und die Möglichkeiten seiner Anwendung ausgeweitet. Ethik befasst sich nicht mehr nur mit der Menschlichkeit sondern auch mit der Verantwortung der Menschen bezüglich ihrer Umwelt und auch andere Lebensformen. Um die Lösungen und die Forschung hinsichtlich dieser neuen Anforderungen schneller voranzubringen, muss vorrangig die Frage der ethischen Korrektheit abschließend geklärt werden.
Klimagerechtigkeit als Menschenrecht
Der Klimawandel betrifft Menschen weltweit – aber nicht alle gleichermaßen. Klimagerechtigkeit stellt die Verantwortung von Staaten und Organisationen gegenüber besonders vulnerablen Gruppen in den Mittelpunkt. Wir werden diskutieren, wie Klimaschutz als universelles Menschenrecht anerkannt und umgesetzt werden kann und welche Rolle internationale Abkommen dabei spielen. Ziel ist es, Resolutionen zu entwickeln, die Wege aufzeigen, wie politische Systeme weltweit Verantwortung übernehmen können.
Autonome Waffensysteme: Verbot oder Freigabe?
Die zunehmende Nutzung autonomer Waffentechnologien wirft ethische, rechtliche und sicherheitspolitische Fragen auf. In unserem Rat diskutieren wir, ob autonome Waffensysteme verboten oder reguliert zugelassen werden sollten und welche Verantwortung Staaten, Organisationen und Entwickler tragen. Aus den Debatten entstehen Resolutionen, die Empfehlungen für internationale Regeln und Richtlinien formulieren.
Die Rolle der UN bei der Förderung von Frauenrechten in religiös geprägten Staaten
Frauenrechte sind ein zentraler Bestandteil der internationalen Menschenrechtsagenda. Gleichzeitig stehen sie in einigen Ländern unter kulturellen, religiösen und politischen Herausforderungen. Wir analysieren, wie die UN Maßnahmen ergreifen kann, um Gleichberechtigung zu fördern, ohne staatliche Souveränität oder religiöse Traditionen zu verletzen. Ziel ist es, praktikable Resolutionen zu entwickeln, die den Schutz und die Förderung von Frauenrechten weltweit stärken.
Ausschussvorsitzende
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Marie Aps
Hi, ich bin Marie, 18 Jahre alt und mache gerade, zusammen mit Mia, mein Abi am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Neckarsulm.
Mia und ich haben letztes Jahr zusammen als Delegierte des Wirtschafts- und Sozialrats teilgenommen und haben uns dann entschieden selber einen Rat zu leiten.
Wir sehen uns in Bonn!
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Mia Bätz
Hi, ich bin Mia, 18 Jahre alt, und mache zusammen mit Marie am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Neckarsulm gerade mein Abi.
Letztes Jahr habe ich Großbritannien als Delegierte beim Wirtschafts- und Sozialrat vertreten. Dabei hatte ich so viel Spaß an den Diskussionen und der Sitzungswoche, dass Marie und ich uns dazu entschieden haben, selbst einen Rat zu leiten. Gemeinsam übernehmen wir den Recht- und Ethik-Rat und freuen uns sehr auf eine produktive und auch lustige Sitzungswoche mit euch.
Wir sehen uns in Bonn :)
Mia

