Sicherheitsrat

Der Sicherheitsrat hat die Verantwortung die Einhaltung des globalen Friedens und der internationalen Sicherheit zu wahren. Ist diese bedroht, so ist es das primäre Ziel des Gremiums, eine diplomatische Lösung zur Beendigung des Konflikts zu finden. Sollte diese Konfliktlösung jedoch scheitern, so stehen dem Gremium, über die Diplomatie hinaus, als weitere Mittel sowohl Sanktionen, als auch, in letzter Konsequenz, militärische Mittel zur Verfügung. Im Gegensatz zu allen anderen Ausschüssen ist es dem Sicherheitsrat, als einem der fünf Hauptorgane der Vereinten Nationen, möglich, bindende Entscheidungen zu treffen. Ebenfalls ist der Sicherheitsrat das einzige Gremium, in dem die fünf permanenten Mitglieder Entscheidungen mit ihrem Veto blockieren können. Um seiner wichtigen Rolle gerecht zu werden, muss das Gremium stets flexibel, verantwortungsvoll und auch kompromissbereit agieren, um damit die Interessen aller UN-Mitgliedstaaten zu vertreten und militärische Konflikte zu vermeiden.



 

Franziska Halm und Jacob Dietrich

Liebe Delegierte,

Mein Name ist Franziska Halm und ich komme aus dem wunderschönen Leipzig. Ich bin 17 Jahre alt und werde dieses Jahr mein Abitur absolvieren. In meiner freien Zeit mache ich Musik und spiele Hockey.

Nachdem ich letztes Jahr bereits Ausschussvorsitzende in der Kommission für wissenschaftliche und technische Entwicklung war, freue ich mich darauf dieses Jahr zusammen mit Jacob den Sicherheitsrat zu leiten.



 

 

Hey! Mein Name ist Jacob Dietrich. Ich bin 18 Jahre alt und komme, wie einige andere bei SPUN, auch aus Bremen. Ebenso wie Franziska freue ich mich darauf mit ihr den Sicherheitsrat leiten zu dürfen. Schülerplanspiele sind für mich nichts Neues. Abgesehen davon, dass ich dieses Jahr das dritte Mal bei SPUN dabei sein werde, hatte ich auch außerhalb von SPUN die Möglichkeit an vielen Planspielen im In- und Ausland teilzunehmen. In meiner Freizeit spiele ich außerdem Basketball und Klavier.

Wir freuen uns darauf euch kennen zu lernen und eine schöne SPUN Sitzungswoche zu erleben.

Bei Fragen jeglicher Art kommt gerne auf uns zu.

Liebe Grüße eure AVs Franziska und Jacob


Themen


Jemen

Im Jemen herrscht seit dem Jahr 2014 Bürgerkrieg. Gegenüber stehen sich zum einen die international anerkannte sunnitische Regierung und zum anderen die schiitischen Huthi-Rebellen. Die Regierung wird von Saudi-Arabien unterstützt, die Huthi-Rebellen wiederum vom Iran.

Laut offiziellen UN-Zahlen sind bereits etwa 10 000 Menschen dem Krieg zu Opfer gefallen. Zusätzlich herrscht im Land eine große Hungersnot. Traditionell importiert der Jemen größtenteils seine Lebensmittel. Durch den Krieg gestaltet sich dieser Import schwierig. UN-Angaben zufolge sind 18 Millionen Menschen im Land vom Hunger betroffen. Das sind rund die Hälfte der Einwohner des Landes. Vor allem Kinder sind massiv betroffen und sterben an Unterernährung.

Über 3 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Das Land hat außerdem Probleme die Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. So herrscht im Land eine der schlimmsten Cholera-Epidemien, die je dokumentiert wurde.

Nachdem 2016 Friedensgespräche nach mehr als 100 Verhandlungstagen gescheitert waren, starteten im Dezember 2018 erneute in Stockholm - unterstützt durch die Vereinten Nationen. Eine diplomatische Lösung des Konflikts ist so dringend wie noch nie. Menschen sterben tagtäglich, es gibt nicht ausreichend Lebensmittel, Kinder gehen nicht zur Schule, es gibt nicht ausreichend medizinisches Personal.

 

Südchinesisches Meer Vorstellungstext

Chinas Einflussnahme auf der internationalen Weltbühne ist über die Jahrzehnte stark gestiegen. So auch der territoriale Anspruch auf den Großteil des rohstoffreichen Südchinesischen Meers. Die vage gehaltene "Neun-Strich-Linie" gibt einen Überblick, wie weit die Ausmaße dieses Anspruches tatsächlich sind. Da die diese Linie allerdings teilweise weit in die wirtschaftlichen Zonen angrenzender Länder fällt, schafft sich China Fakten und baut Inseln, die regelmäßig vom Meer überschwemmt werden, zu betonierten Häfen und militärischen Flugplätzen aus. Auch wurde eine Flugverbotszone eingerichtet, die die Amerikaner demonstrativ mit ihren Flugzeugen durchqueren. Es liegt nun am Sicherheitsrat die Lage zu deeskalieren.